Samstag, 5. Januar 2013

Getestet: Cupuacu, mein neuer Liebling

Schon seit längerem habe ich ein kleines, unscheinbares Döschen mit der Aufschrift "Cupuacu" in meinem Badezimmerschrank stehen. Cupuacu stammt aus dem Amazonas und ist ein Verwandter der Kakaopflanze. Und sie wirkt wahre Wunder in meinem Haar. Mein bisheriger Leave-In Favorit Kokosöl wurde vom Thron gestoßen. Mehr dazu hier, in meiner kleinen Review.Das Produkt

Bezogen habe ich mein Cupuacu natürlich, wie sollte es auch anders sein, über behawe. Es ist von der Konsistenz her ähnlich wie Kokosöl, nur noch etwas fester. Es hat für mich eher einen neutralen Geruch. 

Die Anwendung

Während für Kokosöl die Wärme der Hände zum schmelzen lassen genügt, muss man bei Cupuacu schon härtere Geschütze auffahren. Entweder so lange in den Fingern verreiben, bis sich die Masse gut verteilen lässt, oder kurz erwärmen (etwa im Wasserbad, mit dem Föhn oder ein paar Sekunden in der Mikrowelle). 

Das Verteilen an sich ist dann wieder ganz simpel. Einfach in den Längen und Spitzen verstreichen (und wenn es für die Längen zu viel ist, einfach nur die Spitzen bearbeiten). 

Die Wirkung

Meine Haare lieben das (der, die, das??) Cupuacu. Sie werden super weich! Ich muss sagen, dass das Kokosöl mein Haar genauso weich macht wie das Cupuacu, ABER mein Haar wird vom Kokosöl sehr schnell strähnig und es sieht ölig aus, was beim Cupuacu gar nicht der Fall ist! Da brauche ich schon eine große Menge um mein Haar strähnig zu machen. 

Mein Fazit

Die Entscheidung ist leicht gefällt: Cupuacu stößt Kokos ganz klar vom Thron und ist mein neues Lieblings Leave In. Es ist einfach in der Anwendung, es riecht nicht und es pflegt hervorragend ohne mein Haar dabei strähnig wirken zu lassen. 

Pro
  • Tolle Pflegewirkung (spendet viel Feuchtigkeit)
  • Tolle Geschmeidigkeit des Haares
  • Kein strähniges Haar nach dem Pflegen
  • Riecht nicht
Contra
  • Cupuacu ist mit einem Preis von 80€ pro kg deutlich teurer als Kokosöl, welches einen Preis von 35€ pro kg hat

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